Samstag, 31. August 2013

Wohnungsnot in Hamburg ist eine Ente

Eine Untersuchung von 250.000 Wohnungen in Hamburg beweist: Es gibt keine Wohnungsnot. Bezahlbarer Wohnraum ist ausreichend vorhanden.
( Hamburger Abendblatt heute: Neue-Hoffnung-fuer-den-Hamburger-Wohnungsmarkt - am besten bei google suchen, da ein Link nur zu Bezahlinhalten führt)

Natürlich sind die preiswerten Wohnungen nicht in den sehr begehrten Lagen zu finden. Und es macht Sinn, sich bei der SAGA/GWG zu melden, besonders wenn man berechtigt ist, eine Sozialbauwohnung zu beziehen.
Eine gute Alternative sind Genossenschaftswohnungen. Sie haben zwar Wartelisten, sind aber erheblich günstiger als sonstige Wohnungen von privaten Vermietern - und man ist dort vor Kündigungen sicher.

In städtischen Wohnungen oder in Genossenschaftswohnungen zu wohnen, das ist besonders für Einkommensschwache die beste Alternative zum Wohnungseigentum.

Der Mieterverein und die auf Sensationen heißen Medien malen natürlich lieber ein düsteres Szenario. Die Medien wollen Auflage verkaufen, der Mieterverein will Mitglieder gewinnen. Und er will zeigen, dass er etwas für seine Mitglieder tut.

Die Politiker fallen natürlich gerne auf das Spielchen rein.
Aktuell vor den Wahlen wird allen Wohnnugssuchenden versprochen, die Mieten bei Neuvemietung zu deckeln. Obwohl nur rund 5% der Mieter oder rund 2,5% der Bevölkerung nach einer Wohnung suchen. Also recht wenig Profiteure und damit Wähler, die man kaufen kann.
Da ist es natürlich für Politiker noch lohnender, diejenigen Mieter zu poussieren, die derzeit eine sehr günstige Miete haben. Ihnen will man am liebsten versprechen, dass die nie erhöht wird.

Eine Mieterhöhung darf heute sowieso nur bis zum zutreffenden Mietpreisspiegelwert erfolgen. Wenn also die Erhöhung gedeckelt wird, dann sind nur Mieten betroffen, die deutlich unter dem Mietpreisspiegel liegen - und damit sowieso besonders begünstigt sind.
Und diesen Menschen wird versprochen, dass ihre Begünstigung nur ganz langsam abgebaut wird - ohne dass nach ihrer Bedürftigkeit gefragt wird.

Das ist es, was auch Politikverdrossenheit schafft: Demokratie heißt, den Wählern finanzielle Vorteile versprechen, wenn man sie wählt.
Wähler werden also gekauft. Diese Art von Demokratie vermutete man bisher nur bei Bananenrepubliken.

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